Samstag, 13. Dezember 2008

Hammerschlag und Bilderreigen

Damit ist jetzt nicht irgendeine Band gemeint sondern der tolle Lack. Im Wiki wird folgende Erklärung dazu preisgegeben:

"Hammerschlaglackierung wird vor allem als Mittel zur Verschönerung technischer Geräte und weniger als Schutzlack verwendet. Der optische Vorteil der Hammerschlaglackierung liegt darin, dass die lackierte Oberfläche auch dann gut aussieht, wenn die Bauteiloberfläche selbst nicht ganz glatt und regelmäßig ist. Um den gleichen optischen Effekt bei einer Glattlackierung zu erreichen, müsste die Bauteiloberfläche oft nachbearbeitet, beispielsweise geglättet, poliert oder gespachtelt werden. Bei einer Hammerschlaglackierung entfällt dieser Arbeitsschritt. Trotzdem erhöht die Beständigkeit des Glimmers die Haltbarkeit des Anstrichs. Der Glimmer schützt die darunterliegenden Bindemittel vor UV-Strahlung und beugt so schneller Alterung vor. Hammerschlaglackierungen sind durch die Beimengung auch relativ hart und kratzfest."

Besonders wichtig ist, dass ein Arbeitsschritt entfallen kann. Gut klingt nach weniger Arbeit, also genau das Richtige. Obwohl, ich wollte ja nur den goldenen Rand meines Spiegels verändern. Also Spiegel abgehängt, ordentlich abgeklebt und los gings mit der Spraydose. Bei weitem besser als die Pinselei. Der Spiegel jedenfalls sieht jetzt bei weitem besser aus und passt noch dazu besser zu den Leuchtmitteln (damit sind die Lampen gemeint)



Damit der Spiegel net so alleine ist im Stiegenhaus haben wir unter die Lampen die neuen Bilder Platziert. Genau, das war nämlich der Grund warum ich diese Lampen genommen hab. Ich mein ein weiterer Grund war natürlich dass die Dinger in der BauMax Ramschecke, keine 5€ kosteten. DasProblem dabei ist jetzt nur, die Ramschecke ist weg und ich würd noch so eine Lampe brauchen. Wie man sieht fehlt mir im 1. Stock eine. Aber da muss ich halt die vom Bad UG hernehmen und da eine andere reinmachen. Zurück zu den Bildern, dabei handelt es sich um Bilder von Paul Flora. Wer den jetzt net kennt kann sich zwar net mit seinem Kunstverständnis brüsten, allerdings ist er auch net ganz so bekannt wie zB ein Dali oder van Gogh. Dafür zeichnet er schönere Bilder und hat auch noch alle Ohren.






Auch die Garderobe ist jetzt eigentlich fertig. Dazu hab ich ihr gleich zur Feier des Tages ein Bild spendiert. Lockert die Stimmung.



Die positive, lockere Stimmung hab ich auch gleich mal weiterverfolgt ins Wohnzimmer. Da hab ich ebenfalss wieder Bilder hingehängt. Naja, es sind Egger-Lienz, also net ganz so positiv, aber sie passen hin und schaun gut aus. (Erkennt man jetzt natürlich am Bild net so gut)



Nebenbei hab ich jetzt auch einen neuen Postkasten. Der alte war net schlecht, er hatte nur einen gewaltigen Nachteil - ich hab die Schlüsseln verloren und damit hab ich die Post nimmer restlos aus dem Kastl gebracht. In den neuen Postkasten hab ich auch gleich die Glocke integriert und dann auch das ganze Spielettl gleich noch umgehängt. Der Läutkomfort sollte sich jetzt jedenfalls bedeutend verbessert haben. Übrigens - sollte mich mal jemand besuchen, einfach läuten und reingehen. Bei der Haustür gibts dann allerdings keine Glocke mehr, aber egal dann sollte ich eh schon dort sein oder ich will einfach keinen Besuch haben ;-)

Die ganzen Böden wurden gereinigt und eingelassen. Der Mustang und der Rusty glänzen jetzt um die Wette. Wobei der Rusty, begründet durch seine Farbenpracht, die besseren Ergebnisse erzielt.

Heute wurde auch mal versucht die Türstöcke zu reinigen - kann man vergessen. Da muss der Pfandi jetzt mit dem Schwingschleifer antreten um den Dreck runterzubekommen. Sollte ich wieder mal ein Haus sanieren, muss ich mir merken, dass die Türstöcke abgklebt werden müssen!

Das Esszimmer ist jetzt auch fast fertig. Es fehlen halt noch eine Vitrine oder sowas und vielleicht ein Bücherregal. Da fällt mir dann aber sich genug ein. Übrigens, der Pullover hängt nicht dort weil ich so schlampig bin, sondern ich wollte damit das Ambiente einfach auflockern :-)




Nachdem ich jetzt ja auch schon ins eigentliche Schlafzimmer übersiedelt bin, konnte ich heute die erste Dusche im neuen Bad nehmen. Fein! Nur irgendwie haben wir das mit der Schräge in der Braus falsch gemacht. Ist mir eigentlich von Anfang an eigenartig vorgekommen. Aber nachher ist man immer klüger und dem Duschgenuss hats keinen Abbruch getan. Endlich wieder im Stehen duschen - das ist soooo super. Diese Regenbrause hält auch was sie versprochen hat. Nur die Düsen aus der Wand, die waren zwar net billig, sind dafpr aber vollkommen für den Hubert.

Am Nachmittag gibts dann mal die erste "Abnahme". Studienkollegen, also lauter schlaue Menschen, kommen auf Besuch und geben ihr Urteil ab. Die zweite Abnahme erfolgt dann nächste Woche.

Apropos Urteil - der Kachelofen ist mit seinem neuen Design bei der Bewertung eher durchgefallen. Verwundert hat mich dabei nur, dass der Genderwahnsinn schon das hinterste Ennstal erreicht hat.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Staubschlucken

Das Staubschlucken hat endlich ein Ende. Stattdesen gibt es Lösungsmittel, also diesen Terpentingeruch, satt. Bringt zwar immer gute Unterhaltung am Bau und senkt den Bierkonsum drastisch, allerdings darf die Verträglichkeit und die positive Auswirkung auf den menschlichen Organismus bezweifelt werden. Wir sind gerade dabei den Boden einzulassen. Genau, diese Flüssigkeit zum Boden-Versiegln bringt die gute Laune. Nachahmung wärmstens empfohlen :-)

Dazu muss dieser natürlich zuerst ordentlich gereinigt und im Anschluss versiegelt werden. Aber die ganze Arbeit ist es echt wert. Der Boden sieht immer aus wie frisch gewienert, glänzt alo in seiner ganzen Pracht. Dazu hab ich mal ein paar Fotos gemacht, die aber wieder die tatsächliche Schönheit nicht richtig wiedergeben.

Zuerst Schlaf- und Arbeitszimmer





Eine Sonderstellung nimmt natürlich wieder das Bad OG ein. Der Mustang wurde ein echter Hingucker. Sieht aus wie nass - ist er aber gar net, war gerade mit den Socken drinnen (und schön warm ist er auch - die Venen werdens einem danken)



Neben dem Boden wurden allerdings auch noch andere Dinge erledigt. Ich hab jetzt eine Garderobe. D.h. ich hab die Jacken nimmer im Wohnzimmer hängen, sondern dort wo sie hingehören.



Nebenbei wird schon fleißig an der Einrichtung für das Esszimmer gewerkt. Aber auch der Küche hab ich einen Sessel spendiert. Der Sessel ist zwar nicht für ausgewachsene Menschen gedacht, es handelt sich um einen Kinderhochstuhl, aber von der Höhe passt er perfekt, man sitzt nicht so ungemütlich und wer weiß, vielleicht kann man einen Hochsessel immer mal brauchen :-)



Das Stiegenhaus wird auch schön langsam. Seit heute hängt der Spiegel. Mit klassischem Goldrand - allerdings ist noh ungewiss, ob nicht vielleicht der Rahmen in Hammerschlaglack-Silber oder Blau überlackiert wird.



Nebenbei kann man das Haus jetzt auch wieder über die normale Tür betreten - man muss also nimmer durchs Bett ;-)

Weiter gehts jetzt dann mit Bodenputzen, Fensterputzen, Türstöcke, Ausbesserungen, Schuhregal, und, und,und...

Sonntag, 7. Dezember 2008

Saustalllampe und Beschützer

Nach der kurzen Stipvisite im Heiligen Land gings am Bau weiter.

Im Haus wurde inzwischen der Stiegenhausboden gemacht. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Durch das nasskalte Wetter trocknet die Ausgleichsmasse net ordentlich.



Das wär zwar net weiter schlimm, allerdings kann man derzeit das Haus nur über die Terrasse betreten und genau hinter der Türe stand ja mein Betterl. Naja, und der Dreck jetzt wieder, ist irgendwie ziemlich ätzend. Doch mit der Zeit wird auch der letzte Batz trocken werden und das Haus kann dann wieder über den üblichen Weg betreten werden.
Nebenbei kommt man auch net recht einfach in den Keller. Nachdem da unten das Werkzeug ist hatten wir einiges zu Kämpfen um immer die richtigen Sachen zur Hand zu haben. So etwas bremst natürlich ungemein.

Also hab ich mal beschlossen im Aussenbereich weiterzumachen. Die Laube musste eh neu sortiert werden, immerhin wollte ja auch die Lambretta endlich ins Trockene. Nachdem der Müll inzwischen aus der Laube entfernt wurde, konnte ich noch die abgestellten Werkzuge sortieren, die letzten 2 Kisten mit Schuhen und Bergsachen ins Haus schleppen und alte Möbelteile umstellen. Natürlich hab ich die Chance auch gleich genutzt und mal ordentlich zusammengekehrt. Da war nämlich jede Menge Mörtel, Zement usw am Boden. Wurde ja auch zeitweise das Baustellendpot. Jedenfalls hat die Lambretta jetzt wieder ein Dach über dem Kopf und soweit ich das beurteilen kann, macht ihr das eine riesige Freude.



Nebenbei wurde auch der Marco zurechtgeschnitten. Immerhin mussten ja die Armaturen drauf und auch die Löcher für die Waschmuscheln geschnitten werden. Der Marko hat die Beschneidung überlebt und ist auch gleich ins Bad übersiedelt. Auch die freistehende Armatur und die Wanne konnten einziehen. Natürlich nur provisorisch, der Steinboden muss ja noch endgereinigt und eingelassen werden. Aber ich wollte ja unbedingt sehen wie es geworden ist. Es ist guuuuuuut! Eigentlich besser als das - phantastisch, genial und phänomenal treffen es besser. Beim Eingang die rote Wanne, dann der Marco mit den Waschschüsseln und gegenüber die leuchtende Wand. Genial!





Man möchte ja gar nicht meinen wie viel Arbeit es ist den Marco so herzurichten, dass er ins Bad passt. Und derzeit ist es sogar nur ein Provisorium.

Als kleine Extravaganz haben wir schon die Lampe über dem Spiegel montiert. Extravagant deswegen, weil es sich im Chargon um eine "Saustalllampe" handelt. Die Lampe hat einen sehr schlichten Charme. Ich glaub net, dass sich die viele Leute reinhängen würden. Gekauft hätt ich mir das Ding wahrscheinlich auch net, aber wie der Zufall so will, hatte ich die Lampe auf dem Dachboden gefunden und mir gedacht - passt - rein damit. Gab sogar Beifall von der anwesenden Mannschaft.



Nachdem der Pfandi da gerade die Bestätigung für seine Vorstellungskraft und Geschmack bekommen hat, wurde die nächste Blitzidee umgesetzt. Gekommen ist mir die Idee schon beim ersten Ausmalen des Wohnzimmers. Leider haben damals alle dagegengestimmt und auch Bereitschaft gezeigt den Kachelofen unter Körpereinsatz zu beschützen. Heute war aber kein Beschützer mehr da, ich hatte noch etwas Zeit und genug Schaffenskraft um meinen grün-weißen Freund einen neuen Anstrich zu verpassen. Eigentlich aus Zufall, weil ich grad die Farbe da hatte um diese Dosenabdeckungen zu streichen. Er ist jetzt ein Chameleon ;-) Steht da in seiner Ecke und ist vom Hintergrund nur mehr schwer zu unterscheiden. Gott sei Dank hat er grüne Nubbeln. Genau, ich hab den Kachelofen in ein sanftes Orange getaucht. Er ist jetzt ein moderner Klassiker :-)



Viele werden sich jetzt wieder sagen - Was für ein Irrer. Ich glaub auch von den anderen "Stakeholdern" werd ich da eine auf die Mütze bekommen, haben ja alle gemient dass ich das ja net machen darf. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings dazusagen, dass wir den Kachelofen eh neu machen müssen. Die heutige Aktion war also eher ein Versuch, ein Test der Farbtauglichkeit. Obwohl, mir gefällts immer besser.

Am Dienstag bekomm ich dann die Bodenwaschmaschine - anschließend Boden versiegeln - dann werden die letzten Räume bezugsfertig.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Ciao Marco!

Mann hab ich diese Zeichentrickserie gehasst. Kleiner italienischer Junge der nach Argentinien auswandert und als Freund einen Affen hat. Ich glaub der hat seine Mutter gesucht. War mir eigentlich unklar warum die Mama den kleinen Marco alleine lässt. Irgendwie dachte ich mir als Kind schon - "Schade um die Zeit". Aber nur irgendwie, hab mirs aber trotzdem angesehen :-)

Das Finale rückt näher und näher. Im OG wird gerade der letzte Flecken des Stiegenhauses mit dem Rusty eingedeckt. Nachdem wir von der öden Plattenlegerei die Nase voll hatten, wurde im Kollektiv beschlossen, dass das Stiegenhaus im Fischgrätdesign gemacht wird. Das ist zwar extrem mühsam, aber wie das Bild zeigt, es ist es absolut wert!



Auch in der Toilette OG wurde weitergearbeitet. Natürlich wie in allen Feuchträumen wurde die Wand mit dem Sockelputz belegt. Nachdem aber net alles gleich ausschauen soll, wäre ja ein Zeichen von Einfallslosigkeit, haben wir nur den unteren Bereich mit dem Sockelputz gemacht, der Rest hat den "Pfandis-Haus-Üblichen" Feinputz bekommen.



Das Foto schaut eigenartig aus. Vielleicht sollte ich beim Fotografieren die Zigarette weglegen :-)
Also hier nochmals ein rauchfreies Foto



Offen ist jetzt noch welche Farbe der Raum mit dem Lokus erhalten soll. Ich denke mal, dass das Weiß nicht ganz die Grundstimmung des Hauses wiederspiegelt. Denkbar wäre beispielsweise das Terrakotta oder auch das Taubengrau vom Stiegenhaus. Davon hab ich ja noch jede Menge. Oder vielleicht ein Rot, das wär zwar neu, aber bringt Abwechslung.
Wie man sieht fehlt auch noch das Wichtigste für einen Raum mit dieser Bestimmung. Genau, die Toilette selbst. Dabei könnte ich mir vorstellen einmal nicht die typische weiße Sanitärkeramik zu verwenden. Vielleicht finde ich ja noch ein Schmuckstück, das ich in diesen Raum setzen kann. Man darf ja nicht vergessen, dass man übers Leben gesehen ziemlich viel Zeit auf der Toilette verbringt. Nachdem das ja nicht mehr "nur" ein Besucherklo ist, sondern die des Hausherren selbst, gibt es natürlich einige Anforderungen an das Design, den Sitzkomfort und die Farbe. Mal schaun was die Weiten des Netzes für Vorschläge bringen.

Im Bad sieht man jetzt schon etwas Besonderes



Natürlich weiß jetzt keiner was das ist. Das ist die Grundlage für meine freistehende Armatur. Das ist deswegen so wichtig, weil wenn die Armatur einmal da ist, ist die Wanne nimmer fern und wenn die Wanne ins Bad kommt kann man schon fast von Fertigstellung sprechen.
Auch Marco ist heut gekommen. Marco ist ein Schwarzer - also kann man schon erkennen, er ist nicht vom IKEA. Das ist gut, weil mit dieser Truppe hab ich auch so meine Probleme. Ich mein, für die Küche fehlt mir nur noch das eine Kasterl. Genau, das für den Geschirrspüler. Seit Monaten hör ich nur es gibt Qualitätsprobleme. Echt zum Abkotzen, diese Aussage. Obwohl, einmal habens auch schon gesagt, dass sie gar net wissen ob das Kasterl überhaupt geliefert werden kann. Das hat mich dann doch etwas erregt. Hab da heute nochmals angerufen und in der Septembermanier nochmals auf den Tisch gehauen. Hab mal vorgeschlagen, dass sie einfach die ganze Küche wieder holen sollen. Daraufhin wurde mir zugesagt, dass sich der Chefe persönlich meldet. Hat er natürlich net gemacht. Ich glaub da werd ich morgen nochmals "reinfahen", in die Bande. Aber gut zurück zum Marco. Laut Angabe würde der Zusammenbau ca. 50min dauern. Geworden sinds jetzt knapp 2,5 h. Ich glaub die haben das sehr optimistisch geschätzt oder ich hab mich einfach ein bisschen ungeschickt angestellt :-(

Da ist er jetzt der Marco. Ich hab auch gleich mal die Waschschüsseln draufgelegt. Leider kann ich den Marco noch net ins Bad stellen, weil da muss noch immer verfugt werden. Aber das wurde mir inclusive der Ausgleichsmasse im Stiegenhaus für Morgen zugesagt. Hat dann auch den Vorteil, dass der Pfandi net in die nasse Masse tapsen kann.



Wie gesagt steht der Waschtisch noch im Schlafzimmer, da sticht sich natürlich das Terrakotta mit den Schüsseln. Aber ist egal, der Waschtisch muss eh wieder aus dem Schlafzimmer raus :-)

So und morgen gehts auf ins "Heilige Land". Nein, net zu verwechseln mit dem "Gelobten Land". Es geht nach Tirol.

Montag, 1. Dezember 2008

Am Strich

Am Sonntag haben wir die Terrasse finalisiert. Obwohl finalisieren klingt so, mh, endgültig. Gut, endgültig fertig ists natürlich nicht. Aber wir waren fleißig. Die Bretter wurden angeschraubt. Verwendet haben wir Torbandschrauben. D.h. alle Löcher vorbohren, natürlich vorher mit Keilen die Bretter auf die richtige Distanz gebracht. Da muss man ganz schön an den Gurten Zerren, damit die Bretter ordentlich daliegen. Im Anschluss mussten wir mit einer Schlagschnur den Strich ziehen, damit die Löcher gebohrt werden können. Die Schrauben sollen ja ordentlich in "Reih und Glied" sitzen. Nach dem Bohren mussten die Schrauben fixiert werden. Genau - mit Muttern. Wir haben immer nur 4 Bretter aufgelegt, weil sonst unsere Arme zu kurz geworden wären (beim Schrauben) und wir sonst zuwenig Kraft an den Gurten gehabt hätten.

Den Strich haben wir ordentlich hinbekommen und die Schrauben sitzen korrekt am Strich.



Natürlich hab ich auch die Unterseite mal kontrolliert. Das war zwar eine ziemlich dreckige Angelegenheit (und nebenbei bemerkt - der Dreck war auch saukalt) aber es musste ja gemacht werden. Wenigstens kann man sich unter der Terrase net verletzen. Aber wenn man auf der Terrasse liegt und versucht die Schrauben anzudrehen, kann das schon schmerzhaft sein. Ich glaub bei der Gelegenheit hab ich mir ein paar Rippen gebrochen, jedenfalls tuts jetzt beim Schnaufen in der Brust ziemlich weh. Ich glaub das werd ich mal weiter beobachten, eventuell kommen ja die guten Voltaren zu einem Come-Back :-)





Schaut auch gut aus. Jetzt kann ich jedenfalls den Tanzabend veranstalten. Prinzessin wollte eh sofort eine Polka drauf tanzen :-)

Nachdem wir Amateure am Wochenende die Terrasse gemacht haben, konnte sich der Profi heute wieder ums Bad kümmern. Und das hat er auch gemacht. Nach monatelangem Rumgeliege im Vorgarten wurde endlich der antrazit farbene Schiefer verarbeitet. Am Bild zwar wieder mit dem üblichen Kleberdreck aber trotzdem schön (dunkel)



Das Bad ist momentan überhaupt etwas dunkel. Wenn allerdings dann mal die "rote Göttin" einfliegt und die Duschwand ordentlich leuchtet, wird das suuuuuper. Den Glaserer müssen wir dann auch noch verständigen damit das alles fertig wird.

Morgen werd ich mir mal das Bad genauer ansehen, dann darf ich draufsteigen. So jetzt kann ich nur noch die Attwenger zitieren: "Hoits Eing Zaum, es dauert neama laung" (für diese Schreibweise übernehm ich keine Garantie!)

Samstag, 29. November 2008

Herrlicher Tag!

Heute war ein herrlicher Tag! Strahlender Sonnenschein, bitterliche Kälte, ein Haufen Bauholz und eine Terrasse an der noch die Bretter befestigt werden müssen.

Bei der Terrasse machen wir gerade die Bodenbretter. Das Poblem dabei ist, dass die 4m Bretter total krumm sind. Egentlich unglaublich. Also müssen wir immer mit Gurten den Dielen zusammenziehen und anschließend die Löcher bohren und die Schrauben rein. Es wurde einiges erledigt und schaut auch schon gut aus. Aber leider haben wir da noch ordentlich zu tun.

Nebenbei musste auch der Bauholzhaufen weg. Genau, wegen dem Terrassensitzen ;-) Also das ganze Holz zusammengeschnitten. Da konnte ich endlich wieder mal die Motorsäge anwerfen. Jetzt weiß ich was mir die letzten Monate gefehlt hat, die erdige Arbeit mit der Säge. Das konnte ich aber heute nachholen. Das ist der Berg der wegmusste.



Und so siehts jetzt aus.







Die Rinne sieht natürlich ein bisserl selbstgebastelt aus, aber das passt weil wazm sollte sie ihre Herkunft verleugnen. Ja, aber fleißig waren wir wieder. So, jetzt müssen wir morgen nur noch die restlichen Bretter montieren, dann ist die Terrasse fertig. Vielleicht könnt ich mir ja so einen Terrassenstrahler zulegen, dann kann ich auch im Winter draussen sitzen:-)

Nebenbei haben wir rund ums Haus mal ein bisschen sauber gemacht. Z.B. alte Styroporplatten weggeräumt, Steinhaufen aus der Einfahrt weggebracht und die restlichen Bodenplatten umgeschlichtet damit wieder eine Palette wegkommt. Ein bisschen Restmüll liegt jetzt noch in der Laube, der kommt dann ein anderes mal weg.

Freitag, 28. November 2008

Schaut ja schon gut aus

Das Putzproblem dürfte jetzt endlich gelöst sein. Der Luftentfeuchter ist sein Geld wert und im Bad wird schön langsam alles trocken. Der Sockelputz ist, wie erwartet und wie von seinem braunen Bruder im Parterre bewiesen, ein wirklich fescher Bursche. Auf den folgenden Bildern kann er leider nur ansatzweise seine Alleinstellung, sein unverechselbares Erscheinungsbild zeigen.





Leider kann man auch erkennen dass doch noch einiges zu erledigen ist. So ein paar Kleinigkeiten wie Boden und Trennwand. Auf die Trennwand, also generell die Wand vom Bad freu ich mich schon riesig. Bei der bin ich dann auch gespannt ob das so wird wie sich der kleine Pfandi das vorstellt ;-)

In der Duschkabine wurden auch schon die Armaturen montiert. Leider noch nicht die freistehende Wannengarnitur, die gehört auch net in die Brause, aber das was schon da ist schaut genial aus. Beispiele:

Die Mischer und Umsteller in der Brause



Die Regenbrause sowie die Led's



und nochmals in einer spacigeren Darstellung



Boah, das ist ja wie eine UFO-Landung. Ich glaub, nein ich bin mir sicher, das werden Duscherlebnisse der andren Art. Hoffentlich nicht in der Richtung dass mir das ganze Zeugs um die Ohren fliegt oder gar, dass ich einen Stromschlag bekomme. Aber egal, es kommt ohnedies auf und vielleicht kommen dann UFO und Strom gemeinsam zu einem intergallaktischen Erlebnis.

Nebenbei wurde auch in der Toilette im OG der Putz aufgebracht, wir sind jetzt wieder zurück in den Niederungen der menschlichen Begehrlichkeiten. Da, also im Klo, müssen wir nur noch ein bisschen rausmalen,ebenfalls noch ein bisschen Sokelputz auftragen und fertig ist die Geschichte.

Jedenfalls hab ich fürs Wochenende eine ellenlange Aufgabenliste bekommen. Da kann ich nur hoffen dass ich das ordentlich mache.

Ich glaub jetzt kann man schön langsam sagen, dass mehr erledigt ist als noch offen. Viele sagen zwar, dass ein Haus nie fertig wird und eine ewige Baustelle bleibt. Ich glaub das zwar ansatzweise, allerdings möchte ich heuer noch den Status erreichen nicht mehr auf der Baustelle zu wohnen. Im Anschluss, also nachdem ich mir gesagt habe - "Cool - fertig" - kanns ja wieder von vorne losgehen und die neuen Projekte können angepackt werden.