Nach meinem heutigen Besuch bei meiner alten Firma, schade eigentlich um die Kollegen weil verstehen tun ma uns immer gut, gings im Anschluss zu meinen ländlichen Lieferanten aus dem Lagerhaus. Neben dem Dauerbrenner Mörtel, standen diesesmal imprägnierte Gipskartonplatten am Lieferschein (auch bekannt als Rigipsplatten, waren allerdings von Knauf). Also alles wieder in den Anhänger gepackt und rüber zum Haus. Dort mal das ganze Zeugs abgeladen und die restlichen, also die nicht benötigten Überrlager wieder eingeladen. Schade eigentlich um die Überlager, wenn ich mich ein bisserl mehr bemüht hätte, hätte ich sicher noch ein Platzerl gefunden wo wir ein Loch in die Mauer hauen können und die Lager einbauen. Obwohl waren doch 6 Stück, wär wieder ein großes Loch geworden. Aber was solls, wehmütig trennt man sich auch vom Liebgewonnenen. Das Zurückgeben hat dann eh wieder ewig gedauert, weil der Mitarbeiter net gerade zur flinken Sorte gehörte. Gut, er macht um 1800 Schluss, aber für den Pfandi gehts da am Bau grad los.
Zurück am Bau hieß es erst mal die beiden zurückgekehrten Mitarbeiter wieder einweisen. Ja, die Jungs sind wieder da! Wenn ich die net so dringend brauchen würde.... aber das lass ma jetzt. Jedenfalls kurze Erklärungen abgegeben wie die Badarmaturen jetzt werden, Stromanschlüsse erklärt usw. Aus dem Internet die Zeichnung heruntergeladen und den Jungs gezeigt. Nach ein paar unverständlichen Wortwechseln zwischen den Mitarbeitern war ihnen auch klar wie das werden soll. Gut, also waren die mal bedient.
Mein Installateur war heute auch da und hat die Gasleitung reingelegt. Super, leider musste wieder gestemmt werden, und das Zeugs fiel alles auf die neuen Fliesen ;-(
Nachdem ich mir die Tränen aus den Augen gewischt habe und den Schutt (ja totgesagte leben länger) weggeräumt habe konnte ich aber feststellen dass nix passiert ist. Erleichterung machte sich breit, zumindest in der Hinsicht. Gemalt werden muss jetzt definitiv wieder zur Gänze. Der Installateur hat auch die Gastherme mitgebracht - die liegt jetzt in der Küche, ist sauschwer und sollte auf den Dachboden. Natürlich sind ma an der gescheitert. Morgen gibts den nächsten Versuch mit Verstärkung. Jedenfalls musste das Stiegenhaus ausgeräumt werden, und das war natürlich wieder eine Aufgabe für den Hausherren. Also hab ich heute Schuttgeschaufelt und Stiegenhaus gereinigt, dachte am Anfang das ist ein deja vieux Erlebnis vom Juli. Aber nein, war Echtzeit. Gut hab ichs natürlich gemacht. Stiegenhaus ist jetzt von Hindenrissen befreit.
Mein Fliesenleger hat auch wieder einiges weitergebracht und beginnt morgen mit der Küche. Sag ich zumindest mal optimistisch. Der Boden ist noch immer so genial wie gestern und da freu ich mich schon auf den fertigen Gesamteindruck.
Nach dem ganzen Rumgewusel, Getue usw. konnte ich mich endlich wieder um den Wechselschalter kümmern. Der Tipp mit dem Wiki kam leider zu spät (trotzdem danke). Aber ich habs dann endlich behirnt. Ich bin immer vom falschen Schalter zur Birne gegangen! Ja, so einfach wars, aber am Bau wird man ein bisschen denklahm, kann natürlich am Bierkonsum liegen. Jedenfalls hab ich jetzt einen geschafft. Kurz umrissen werden die beiden Schalter zusammengehängt. Ein Schalter wird mit der Phase verbunden, der andere mit der Birne. Fertig. Ich hoff ich hab mich jetzt richtig erinnert und mach mich net vollkommen lächerlich. Aber egal, kennt mich eh keiner ;-) und der Referenzschalter, den ich montiert hab, ist ja noch da und funktioniert.
Nach dem Erfolg mit dem Schalter war der Pfandi natürlich motiviert und wollte weitermachen. Leider standen die Gipskartonplatten, ja die ich am Nachmittag geholt habe, im Weg. Kam da irgendwie nimmer zum Verteiler dazu, wllte das aber patout. Und dann hab ich, natürlich leichtmütig wie ich bin, einen riesigen Fehler gemacht. Die Platten waren schräg an die Mauer gelehnt. Dachte sich der Pfandi, die kann ich ja ein bisserl hochziehen und dahinterschielen. Klar funktioniert auch, Aber wenn die Dinger den Winkel von 90 Grad überschritten haben, und das haben die, sinds nimmer zu bremsen. Also hats mich voll gegen die Therme, die lag da am Boden rum und ich bin drübergestolpert, gewuchtet und die 18 Plattenhaben mein Bein, ca beim Knie, eingeklemmt. Aua, hab ich mir gedacht und mal lauthals um Hilfe geschien. Gottseidank war noch ein Mitarbeiter im Dienst und hat mir geholfen die Platten wegzuheben, die anderen Beiden hatten schon Feierabend und anscheinend ist da auch der Notruf deaktiviert. Poah, Schmerz lass nach, als ich nach Hause gekommen bin wars ein echter Kampf bis in den dritten Stock. Mein ehemaliger Arbeitskollege hat mich noch gewarnt aufzupassen. Aber hat der Pfandi mal wieder net befolgt den Rat.
Aber was solls, Bein ist noch dran, und schaut noch genauso gut aus wie vorher!
Der Abend war noch net so alt und irgendwas musste noch getan werden. Also hab ich mir die Glocke mit dem Namensschild vorgenommen. Jetzt steht auch dem Pfandi sein Name dran, natürlich in der zukünftig, also zum Fachwerk passenden, altdeutschen Schrift. Zwar sehr klein, aber die Klingel muss eh auch noch ersetzt werden. Einmal, wenn Zeit ist. Jetzt muss es reichen, obwohl schaut echt sch...e aus, der Klingelkasten. Glaub das mach ich noch diese Woche :-)
Im Anschluss hab ich nur noch meinen Mitarbeiter heimgefahren, ja die Bauburschen sind meistens net sehr mobil. Woran das wohl wieder liegt?
Nachdem ich jetzt beim Korrekturlesen an der gestrigen Baustellennahrung, einer Stelze, weitergegessen hab, beende ich den heutigen Eintrag. War Mittags schon beim Chinesen, Mittagsmenü "All you can eat" und bin jetzt ziemlich satt und müde. Wird sicher eine erholsame Nachtruhe mit der Stelze im Bauch, dem Bein das höllisch brennt und der nicht verheilenden Golfwunde. Mal schauen.
Dienstag, 9. September 2008
Zweite Chance
Heute musste ich mich von meinen Wohnungsschlüsseln verabschieden. Ich war zu Mittag auf der FH und habe 4 Schlüssel für meine neuen Mieter abgegeben. So, jetzt hab ich keinen Schlüssel mehr für die Wohnung ;-( Es ist jetzt nicht so dass die Wohnungstür immer offen steht, aber wenn ich rein will muss ich mir einen Schlüssel ausborgen - auch eigenartig, ist aber so. Ich hab die Dame auf der FH nur ersucht dass mir vor 15. niemand in die Wohnung schneit. Ich mein auf ein Bier könnens ja kommen, aber es wär schon super wenns anleuten und net einfach reingehen. Die haben ja jetzt einen Schlüssel, im Gegensatz zu mir.
Nach der schmerzvollen Übergabe hatte ich am Abend den Termin mir der LIWEST. Der Mitarbeiter war net nur äusserst zuvorkommend, nein ich glaub devot wär der richtige Ausdruck. Ich hab immer nur gehört - Jawol, mach ma. Ganz wie Sie wollen. Aber sicher machen wir das....
Cool - was Mails und Telefonate alles bewirken können. Wahrscheinlich graben wir jetzt direkt neben dem Haus, bis zur Laube. Das wär praktisch, da könnt ich gleich die Isolierung fürs Haus mitmachen und die Kabelkanäle, sowei Wasser in die Laube legen. Wär dann eine Entschädigung für die menschenverachtende ;-) Behandlung die mir die LIWEST entgegengebracht hat.
Nach dem sehr erquickenden Termin mit der LIWEST konnte ich den Schaltkasten finalisieren. Gestern hingen ja noch 2 Schläuche raus - für den Herd und die Lampe über der Eingangstür. Das klingt wieder net nach viel, allerdings gabs mit der Kunststoffeinzugsfeder kein Durchkommen. Also vom Baumarkt eine neue holen (lassen). Mit der metallenen gings dann relativ einfach. Ich glaub jetzt ist der Schaltschrank fertig. Gut, die Rigipswand gehört noch gemacht, aber das kann der Pfandi wieder net, muss einer seiner Mitspieler machen.
Mein neuer Mitarbeiter hat heute schon zu fliesen begonnen. Ist zwar net optimal, weil ja die Schlitze für die Gasleitung noch offen sind und noch mal gemalt werden muss, aber durch die doch entzwischen angebrachte Eile müssen wir jetzt auch unkoordinierte Aktionen machen. Obwohl, irgendwie tun ma des seit Juli. Aber egal, die Fliesen schaun wirklich gut aus, morgen ist er auch wieder da und dann geht ordentlich was weiter. Fotos stell ich erst rein wenn fertiggefliest und ein bisschen gewischt wurde.
Während gefliest wurde, wollte ich mal die Elektrik weitermachen. Also Kabel gezogen, noch und nöcher. Dann hab ich mir mal die Wechselschalter angesehen. Hab aber net kapiert wie das laufen soll, also den Staatsmeister angerufen. Der hat mirs erklärt. Ich dachte auch, dass ich das kapiert habe, aber irgendwas passt da noch nicht. Ich kann bei einem Schalter Ein- und Ausschalten, beim anderen Schalter auch. Aber wenn der eine einschaltet kann der andere nimmer Ausschalten. Ich glaub ich hab Stunden mit dem Ding verbracht. Ein paar mal die Sicherung fliegen lassen, ein paar mal hat mich der Strom auch wieder gezwickt. weil der Phasenprüfer kurzfristig abgetaucht war, aber das Ergebnis ist noch nicht befriedigend. Ich hab mirs jetzt mal skizziert wie ich jmir das vorstell, vielleicht funktionierts ja, ich mein so deppert bin ich auch nicht. Ich glaub aber trotzdem dass das eine lange Woche wird, obwohl wenn ichs dann mal durchschaut habe gehts sicher ruck zuck.
Meine Waschbecken, die roten Glasbassins fürs Bad OG, sind heute auch gekommen. Schauen nett aus und werden sicher gut reinpassen.
Auch von meinen anderen Arbeitern hab ich wieder was gehört. Natürlich nicht ich persönlich, aber anscheinend sinds morgen wieder ab 0900 auf der Baustelle. Kröten elendige! Dass die mich so hängen haben lassen. Aber was solls, ich muss fertig werden, da lass ich auch diese ehrlosen Gesellen wieder weiterhackeln.
So, nachdem morgen schon heute ist oder heute schon gestern, werd ich mich mal niederlegen, sollte den Schlaf in einer "normalen" Umgebung noch genießen.
Motto des Tages: Jeder hat eine zweite Chance verdient!
Nach der schmerzvollen Übergabe hatte ich am Abend den Termin mir der LIWEST. Der Mitarbeiter war net nur äusserst zuvorkommend, nein ich glaub devot wär der richtige Ausdruck. Ich hab immer nur gehört - Jawol, mach ma. Ganz wie Sie wollen. Aber sicher machen wir das....
Cool - was Mails und Telefonate alles bewirken können. Wahrscheinlich graben wir jetzt direkt neben dem Haus, bis zur Laube. Das wär praktisch, da könnt ich gleich die Isolierung fürs Haus mitmachen und die Kabelkanäle, sowei Wasser in die Laube legen. Wär dann eine Entschädigung für die menschenverachtende ;-) Behandlung die mir die LIWEST entgegengebracht hat.
Nach dem sehr erquickenden Termin mit der LIWEST konnte ich den Schaltkasten finalisieren. Gestern hingen ja noch 2 Schläuche raus - für den Herd und die Lampe über der Eingangstür. Das klingt wieder net nach viel, allerdings gabs mit der Kunststoffeinzugsfeder kein Durchkommen. Also vom Baumarkt eine neue holen (lassen). Mit der metallenen gings dann relativ einfach. Ich glaub jetzt ist der Schaltschrank fertig. Gut, die Rigipswand gehört noch gemacht, aber das kann der Pfandi wieder net, muss einer seiner Mitspieler machen.
Mein neuer Mitarbeiter hat heute schon zu fliesen begonnen. Ist zwar net optimal, weil ja die Schlitze für die Gasleitung noch offen sind und noch mal gemalt werden muss, aber durch die doch entzwischen angebrachte Eile müssen wir jetzt auch unkoordinierte Aktionen machen. Obwohl, irgendwie tun ma des seit Juli. Aber egal, die Fliesen schaun wirklich gut aus, morgen ist er auch wieder da und dann geht ordentlich was weiter. Fotos stell ich erst rein wenn fertiggefliest und ein bisschen gewischt wurde.
Während gefliest wurde, wollte ich mal die Elektrik weitermachen. Also Kabel gezogen, noch und nöcher. Dann hab ich mir mal die Wechselschalter angesehen. Hab aber net kapiert wie das laufen soll, also den Staatsmeister angerufen. Der hat mirs erklärt. Ich dachte auch, dass ich das kapiert habe, aber irgendwas passt da noch nicht. Ich kann bei einem Schalter Ein- und Ausschalten, beim anderen Schalter auch. Aber wenn der eine einschaltet kann der andere nimmer Ausschalten. Ich glaub ich hab Stunden mit dem Ding verbracht. Ein paar mal die Sicherung fliegen lassen, ein paar mal hat mich der Strom auch wieder gezwickt. weil der Phasenprüfer kurzfristig abgetaucht war, aber das Ergebnis ist noch nicht befriedigend. Ich hab mirs jetzt mal skizziert wie ich jmir das vorstell, vielleicht funktionierts ja, ich mein so deppert bin ich auch nicht. Ich glaub aber trotzdem dass das eine lange Woche wird, obwohl wenn ichs dann mal durchschaut habe gehts sicher ruck zuck.
Meine Waschbecken, die roten Glasbassins fürs Bad OG, sind heute auch gekommen. Schauen nett aus und werden sicher gut reinpassen.
Auch von meinen anderen Arbeitern hab ich wieder was gehört. Natürlich nicht ich persönlich, aber anscheinend sinds morgen wieder ab 0900 auf der Baustelle. Kröten elendige! Dass die mich so hängen haben lassen. Aber was solls, ich muss fertig werden, da lass ich auch diese ehrlosen Gesellen wieder weiterhackeln.
So, nachdem morgen schon heute ist oder heute schon gestern, werd ich mich mal niederlegen, sollte den Schlaf in einer "normalen" Umgebung noch genießen.
Motto des Tages: Jeder hat eine zweite Chance verdient!
Sonntag, 7. September 2008
Pfandi unter Strom
Heute ist es noch genau eine Woche bis ich im Haus wohnen werde. Nachdem meine bisherigen Atbeiter nimmer aufgetaucht sind, konnte ich einen neuen Mitspieler, auf der Baustelle verpflichten. Kann gar nich sagen wie froh mich das macht. Die Wahrscheinlichkeit in ein halbwegs bewohnbares Haus zu ziehen, steigt damit wieder beträchtlich. Die Chancen sind ja in der letzten Woche gegen 0 gesunken. Das machte mich natürlich ausserordentlich zuversichtlich und glücklich, dass ich ein dreifaches Hurrraaa gegen den Himmel stoßen musste.
Nach dem gestrigen Ausflug auf die Kremsmauer mit anschließenden Versumpfen, gings heute nur ganz schwer aus dem Bett. Morgentliches Fitnessprogramm wurde darum gestrichen und es ging diritissima auf die Baustelle. Zuerst hab ich da mal natürlich einen starken Baustellen-Sonntags-Kaffee aufgesetzt. Und der war echt kräftig :-)
Im Anschluss hab ich mich darn gemacht den Rest zuzuschaufeln, den meine nichtdeutschsprachigen Arbeiter offen gelassen haben.
Gegen 1100 konnte ich mich dann über die Aufgabe des Tages stürzen. Der Schaltkasten musste gemacht werden. Für einen Maschinenbau Ingenieur zwar nicht wirklich heimisches Terrain aber was solls, es musste gemacht werden. Zuerst hab ich mich mal ein bisserl orientiert, wie wurde was gemacht, kurz überlegt warum das so sein könnte und natürlich zur Gedachtnisstütze fotografiert. Interessant, die vielen Kabel, muss der Pfandi sagen.


Na gut, jede Menge Kabel. Interessante Kombinationen der Kabel. Nachdem ich mich da eh net so genau auskenne und die Verkabelung ja neu gemacht wurde, habe ich mal die Kabel reihenweise abgezwickt. Weil, abzwicken kann er der Pfandi, Gruß an die LIWEST ;-)
Natürlich hab ich vorher die Schraubsicherungen unterhalb der Zählerkästen rausgemacht und mal am die Panzersicherung gesucht, nur falls ich die abschalten wollte, dass ich sie dann auch finde. Hab ich dann aber net gemacht, die ist am Dachboden und ich koffere ja net andauernd 2 Stockwerke rauf, ins letzte Eck und mach die Sicherung raus oder rein. Ich dachte mir, das geht auch so. Muss man ja nur a bisserle aufpassen. Bei der Gelegenheit am Dachboden auch gleich noch einen Kaffe mitgenommen, brauchte ja einen klaren Kopf.
Das Gezwicke hat dann ganz schön gedauert und ich hab jede Menge Kabel aus dem Kasten rausgeholt. Bei der Gelegenheit ab ich auch gleich einen Tagstromzähler und den Nachtstromzähler stillgelegt. Ausgebaut hab ichs noch net, da war ich zu feige wegen der Panzersicherung ;-(
Jedenfalls hab ich auch ein paar Sicherungsautomaten und 2 FI-Schutzschalter demontiert. Im Anschluss die restlichen Automaten neu zusammengehängt, damit für jeden Raum einer da ist. Zusätzlich natürlich noch der 380er für den Herd. Aber das Kabel muss ich noch ziehen.
Der Kasten war dann ganz schön leer. Im Anschluss musste ich Platz für die Kabelkanäle machen, also hab ich mal wieder ein bisserl gestemmt, war eh schon aus der Übung. Natürlich musste ich da kurzfristig wieder Strom herstellen, sonst hätte ich ja net stemmen können.
Nach dem Stemmen hab ich dann doch mal Hunger bekommen. Im Sozialraum hab ich noch Weckerl und Wurstwaren sowie Käse gefunden. Zur Nachspeise gabs sogar noch Mohnstrudel! Das alles war allerdings, da schon vom Donnerstag, etwas angetrocknet und musste daher wieder mit Baustellenkaffee runtergespült werden. Bier wär zwar auch schon gegangen, aber die Kombination Bier-Strom wollte ich dann doch net testen. So nach dem Essen und dem Kaffee war ich bereit mich über die neue Verkabelung zu machen. Ich musste erst mal in den Kasten kommen. Also hab ich mal mit der Bohrmaschine ein paar Löcher in den Boden des Schaltschranks gemacht. Bei sowas sollte man dann immer aufpassen! Hab nämlich vergessen, dass ja die Panzersicherung net raus war, weil der Pfandi ja zu faul war, und da war dann natürlich noch Strom. Zwick - und schon hat der Strom nach mir geschnappt. War aber gar net so schlimm. Bremselt halt ein bisserl. So also besser aufpassen!! Im Anschluss mit dem Stemmeisen das Loch im Boden des Kastens vergrößert und die Kabelschläuche konnten eingezogen werden.
Dann schön brav jeden Raum an einen Sicherungsautomaten angeschlossen. Auch dabei sollte man aufpassen wohin man Zange und Schraubendreher legt, weil da hats mich dann gleich wieder gezwickt. Aber schön langsam gewöhnt man sich dran. Der Schaltschrank konnte jedenfalls fertiggestellt werden und bei der Gelegenheit auch die Glocke wieder angeschlossen werden. Schaut eigentlich ganz gut aus.

Ganz rechts oben siehjt man die ganzen, nicht mehr benötigten, Sicherungsautomaten und FI. Hab mir gedacht bevors rumliegen steck ichs da halt wieder rein. So weiß man wo sie sind, und sie schaun dabei noch wichtig aus. In die beiden Schläuche müssen noch die Kabel gezogen werden, drum hängen die da noch raus. Das Wichtigste ist dass die Kabelschläuche jetzt nimmer blöde vorm Eingang rumliegen. Jetzt machts wieder richtig Spass nach Hause zu kommen - verdammt in 7 Tagen muss ich da wohnen ;-(
Finde das hat der Pfandi ganz gut hingebracht. Im Anschluss hab ich gleich mal alle Sicherungen reingemacht und bin testen gegangen ob eh überall Strom ist. Kann nur sagen Perfekto! Überall Strom. Da hab ich gleich noch ein, zwei Steckdosen angeschlossen.
Im Obergeschoss gabs dann leider eine kleine Enttäuschung, das Licht an der Decke mag net. Da haben wir noch die alten Kabel drinnengelassen. (Natürlich nur in der Decke)
Ja, dann war wieder mal ein Baustellentag rum. Möchte man gar net glauben wie wenig weitergeht an einem ganzen Tag. Aber was solls, 5 Abende und 2 Tage hab ich ja noch :-) Obwohl, siedeln sollt ich auch ;-(
So und jetzt sollte ich meine Router Konfigurieren, will ja im neuen Haus weiterbloggen, und das net nur vom kleinen Asuserle, obwohl der hat auf der Kremsmauer auch wieder seinen Mann gestanden.
Motto des Tages: Keine Angst vor unsichtbaren Gefahren
Nach dem gestrigen Ausflug auf die Kremsmauer mit anschließenden Versumpfen, gings heute nur ganz schwer aus dem Bett. Morgentliches Fitnessprogramm wurde darum gestrichen und es ging diritissima auf die Baustelle. Zuerst hab ich da mal natürlich einen starken Baustellen-Sonntags-Kaffee aufgesetzt. Und der war echt kräftig :-)
Im Anschluss hab ich mich darn gemacht den Rest zuzuschaufeln, den meine nichtdeutschsprachigen Arbeiter offen gelassen haben.
Gegen 1100 konnte ich mich dann über die Aufgabe des Tages stürzen. Der Schaltkasten musste gemacht werden. Für einen Maschinenbau Ingenieur zwar nicht wirklich heimisches Terrain aber was solls, es musste gemacht werden. Zuerst hab ich mich mal ein bisserl orientiert, wie wurde was gemacht, kurz überlegt warum das so sein könnte und natürlich zur Gedachtnisstütze fotografiert. Interessant, die vielen Kabel, muss der Pfandi sagen.
Na gut, jede Menge Kabel. Interessante Kombinationen der Kabel. Nachdem ich mich da eh net so genau auskenne und die Verkabelung ja neu gemacht wurde, habe ich mal die Kabel reihenweise abgezwickt. Weil, abzwicken kann er der Pfandi, Gruß an die LIWEST ;-)
Natürlich hab ich vorher die Schraubsicherungen unterhalb der Zählerkästen rausgemacht und mal am die Panzersicherung gesucht, nur falls ich die abschalten wollte, dass ich sie dann auch finde. Hab ich dann aber net gemacht, die ist am Dachboden und ich koffere ja net andauernd 2 Stockwerke rauf, ins letzte Eck und mach die Sicherung raus oder rein. Ich dachte mir, das geht auch so. Muss man ja nur a bisserle aufpassen. Bei der Gelegenheit am Dachboden auch gleich noch einen Kaffe mitgenommen, brauchte ja einen klaren Kopf.
Das Gezwicke hat dann ganz schön gedauert und ich hab jede Menge Kabel aus dem Kasten rausgeholt. Bei der Gelegenheit ab ich auch gleich einen Tagstromzähler und den Nachtstromzähler stillgelegt. Ausgebaut hab ichs noch net, da war ich zu feige wegen der Panzersicherung ;-(
Jedenfalls hab ich auch ein paar Sicherungsautomaten und 2 FI-Schutzschalter demontiert. Im Anschluss die restlichen Automaten neu zusammengehängt, damit für jeden Raum einer da ist. Zusätzlich natürlich noch der 380er für den Herd. Aber das Kabel muss ich noch ziehen.
Der Kasten war dann ganz schön leer. Im Anschluss musste ich Platz für die Kabelkanäle machen, also hab ich mal wieder ein bisserl gestemmt, war eh schon aus der Übung. Natürlich musste ich da kurzfristig wieder Strom herstellen, sonst hätte ich ja net stemmen können.
Nach dem Stemmen hab ich dann doch mal Hunger bekommen. Im Sozialraum hab ich noch Weckerl und Wurstwaren sowie Käse gefunden. Zur Nachspeise gabs sogar noch Mohnstrudel! Das alles war allerdings, da schon vom Donnerstag, etwas angetrocknet und musste daher wieder mit Baustellenkaffee runtergespült werden. Bier wär zwar auch schon gegangen, aber die Kombination Bier-Strom wollte ich dann doch net testen. So nach dem Essen und dem Kaffee war ich bereit mich über die neue Verkabelung zu machen. Ich musste erst mal in den Kasten kommen. Also hab ich mal mit der Bohrmaschine ein paar Löcher in den Boden des Schaltschranks gemacht. Bei sowas sollte man dann immer aufpassen! Hab nämlich vergessen, dass ja die Panzersicherung net raus war, weil der Pfandi ja zu faul war, und da war dann natürlich noch Strom. Zwick - und schon hat der Strom nach mir geschnappt. War aber gar net so schlimm. Bremselt halt ein bisserl. So also besser aufpassen!! Im Anschluss mit dem Stemmeisen das Loch im Boden des Kastens vergrößert und die Kabelschläuche konnten eingezogen werden.
Dann schön brav jeden Raum an einen Sicherungsautomaten angeschlossen. Auch dabei sollte man aufpassen wohin man Zange und Schraubendreher legt, weil da hats mich dann gleich wieder gezwickt. Aber schön langsam gewöhnt man sich dran. Der Schaltschrank konnte jedenfalls fertiggestellt werden und bei der Gelegenheit auch die Glocke wieder angeschlossen werden. Schaut eigentlich ganz gut aus.
Ganz rechts oben siehjt man die ganzen, nicht mehr benötigten, Sicherungsautomaten und FI. Hab mir gedacht bevors rumliegen steck ichs da halt wieder rein. So weiß man wo sie sind, und sie schaun dabei noch wichtig aus. In die beiden Schläuche müssen noch die Kabel gezogen werden, drum hängen die da noch raus. Das Wichtigste ist dass die Kabelschläuche jetzt nimmer blöde vorm Eingang rumliegen. Jetzt machts wieder richtig Spass nach Hause zu kommen - verdammt in 7 Tagen muss ich da wohnen ;-(
Finde das hat der Pfandi ganz gut hingebracht. Im Anschluss hab ich gleich mal alle Sicherungen reingemacht und bin testen gegangen ob eh überall Strom ist. Kann nur sagen Perfekto! Überall Strom. Da hab ich gleich noch ein, zwei Steckdosen angeschlossen.
Im Obergeschoss gabs dann leider eine kleine Enttäuschung, das Licht an der Decke mag net. Da haben wir noch die alten Kabel drinnengelassen. (Natürlich nur in der Decke)
Ja, dann war wieder mal ein Baustellentag rum. Möchte man gar net glauben wie wenig weitergeht an einem ganzen Tag. Aber was solls, 5 Abende und 2 Tage hab ich ja noch :-) Obwohl, siedeln sollt ich auch ;-(
So und jetzt sollte ich meine Router Konfigurieren, will ja im neuen Haus weiterbloggen, und das net nur vom kleinen Asuserle, obwohl der hat auf der Kremsmauer auch wieder seinen Mann gestanden.
Motto des Tages: Keine Angst vor unsichtbaren Gefahren
Donnerstag, 4. September 2008
Maltag
Heute war in Pfandis Haus Maltag. Nachdem meine Arbeiter anscheinend nimmer auftauchen, mussten zumindest die Hausarbeiten, die der Pfandi mit seinen Freunden erledigen kann, gemacht werden.
Unser Ziel war das UG neu auszumalen. Die Farben wurden heute geliefert und mussten natürlich gleich an die Wand. Zuerst sah mal alles so aus.


Alles weiß vom Putz und der Grundierung. Das Weiß schaut zwar reltiv edel aus, aber dafür kann sich der Pfandi halt net erwärmen. Geplant war die Decken weiß zu halten und den Rest in guten (weil kräftigen) Farben auszumalen.
Für diese Aufgabe haben sich die Klassensprecherin und der Amtsleiter zur Verfügung gestellt und gegen 17:30 gings dann zur Sache. Als Erstes wurde mal die Pfandi-Baustellenregel ausgegeben - Quantität geht vor Qualität :-) Wollten die Beiden aber net so akzeptieren, sondern eine ordentliche Arbeit abliefern. Gut hab ich mich geschlagen gegeben und auch, hoffentlich zumindest, mal ein bisserl Qualität geliefert.
Zuerst haben wir die Decken in Weiß rausgemalt. Amtsleiter und Pfandi mit den riesigen Walzen und den langen Stangen, die Klassensprecherin mit der etwas kleineren, also dem damentauglichen, Walzerl und dem Pinsel bewaffnet. Natürlich hat das sofort super funktioniert. Klassensprecherin über die Bögen an der Decke gewieselt und wir mit den Walzen nach. Das Ganze ging dann wirklich ratz-fatz.
Im Anschluss haben wir die Farbenpracht geöffnet. Wunderschönes und mediterranes Terrakotta konnten wir in den Farbeimern bewundern. Und das war noch die dezente Version. Im OG wirds ja noch kräftiger.
Zuerst natürlich Misstrauen bei der Belegschaft, ob die Farben gut werden. Hab mich auch überreden lassen die Fensterbögen weiß zu lassen. Das sieht man dann eh auf den Fotos. Schaut auch wirklich gut aus. Sollte mir dann das doch noch zu weiß werden kann ich ja nochmals drüberhirseln. Das mach ich dann aber ohne Blogeintrag, geheim also ;-)
Das Wohn-Esszimmer und die Garderobe wurden in einem nicht sehr kräftigen Terrakotta gestrichen. Nach der ersten Wand waren die Bedenken bei der Mannschaft verflogen und die Farbe für gut empfunden. Puh, hatte der Pfandi ja mal Glück. Das Wohnzimmer schaut derzeit so aus.

Den rustikalen Abschluss an der Oberseite haben wir deshalb gemacht, weil die Gasleitung noch net eingeputzt ist und weil das Kreppband, namens Noppi, auf der noch feuchten Farbe net gehalten hat. Das muss man dann halt noch machen.
Beim Malen ist mir dann noch die Idee gekommen den Kachelofen, zur Erinnerung der ist jetzt grün-weiß also klassisch, auch mit dem Terrakotta anzumalen. Wurde von der Mannschaft aber kategorisch abgelehnt und der Kachelofen sogar mit Körpereinsatz beschützt. Gut hab ich mich mal geschlagen gegeben. Aber sag niemals nie. Und ein paar lange Abende auf der Baustelle, wenn ich dann dort wohne, hab ich ja noch vor mir. Wer weiß auf welche Ideen der Pfandi da noch kommt :-)
Der nächste Schritt war dann die Küche. Die wurde in einem sanften Gelb gemacht. Da brauchte es auch keine Überzeugungsarbeit vom Pfandi, die Farbe hat allen sofort getaugt. Küche schaut jetzt so aus.

Da sieht man jetzt auch das Problem mit den pastellenen Farben. Die kommen am Foto net ordentlich rüber. Aber in echt schauts wirklich gut aus. Natürlich gabs auch kleinere Diskussionen über Fensterbankerl (in der Speis wohlgemerkt), ob die jetzt angemalt werden oder doch gefliest. Naja Fliesen wären natürlich praktisch, muss ich der Klassensprecherin schon Recht geben, aber praktisch gibts net und deshalb haben wirs angemalt. Mal schauen wie sich das bewährt.
Herausgestellt hat sich dann auch, dass die Berechnung die der Asus und der Pfandi gemacht haben, völlig falsch waren. Ich hab jetzt Farbeimer noch und nöcher. Da muss der Pfandi jetzt mal überlegen wie er dem kleinen Asuserle die Schuld in die Schuhe schieben kann. Aber ich glaub das wird nix und vielleicht kann ich die nicht benötigten, ungeöffneten Farbeimer ja zurückgeben.
Nach dem erledigten Job wars dann doch schon ziemlich spät. Der Amtsleiter hat sich natürlich vorbildlich ums Material gekümmert und das super gereinigt. Leider lagen neben der Badewanne die ganzen Elektrogeräte wie Stemmhammer, Bohrmaschine, Riesen-Flex usw. Die wurden auch gleich mitgewaschen. Aber zum Glück ist eh keiner auf der Baustelle der die Dinger einsetzt und darum könnens jetzt ja noch abtrocknen. Mal schauen ob wir da eh keinen Kollaterialschaden verursacht haben.
Natürlich konnte der Pfandi net anders und musste die Badewanne herzeigen. Auch von der Klassensprecherin gabs, wie von vielen anderen, Bedenken weil die Wanne halt so klein aussieht. Darufhin musste sie natürlich sofort Probeliegen und feststellen, dass die Wanne sogar fast ein bisserl groß ist. Gut der Pfandi ist 1,5mal so groß, also da wirds dann schon knapper.
Nach bedächtiger Bewunderung der Wanne haben wir die Baustelle verlassen und ein wiedermal anstrengender Tag neigt sich dem Ende zu.
Jedenfalls möchte ich mich hier nochmals gaaaanz herzlich für die tatkräftige Unterstützung bedanken.
Unser Ziel war das UG neu auszumalen. Die Farben wurden heute geliefert und mussten natürlich gleich an die Wand. Zuerst sah mal alles so aus.
Alles weiß vom Putz und der Grundierung. Das Weiß schaut zwar reltiv edel aus, aber dafür kann sich der Pfandi halt net erwärmen. Geplant war die Decken weiß zu halten und den Rest in guten (weil kräftigen) Farben auszumalen.
Für diese Aufgabe haben sich die Klassensprecherin und der Amtsleiter zur Verfügung gestellt und gegen 17:30 gings dann zur Sache. Als Erstes wurde mal die Pfandi-Baustellenregel ausgegeben - Quantität geht vor Qualität :-) Wollten die Beiden aber net so akzeptieren, sondern eine ordentliche Arbeit abliefern. Gut hab ich mich geschlagen gegeben und auch, hoffentlich zumindest, mal ein bisserl Qualität geliefert.
Zuerst haben wir die Decken in Weiß rausgemalt. Amtsleiter und Pfandi mit den riesigen Walzen und den langen Stangen, die Klassensprecherin mit der etwas kleineren, also dem damentauglichen, Walzerl und dem Pinsel bewaffnet. Natürlich hat das sofort super funktioniert. Klassensprecherin über die Bögen an der Decke gewieselt und wir mit den Walzen nach. Das Ganze ging dann wirklich ratz-fatz.
Im Anschluss haben wir die Farbenpracht geöffnet. Wunderschönes und mediterranes Terrakotta konnten wir in den Farbeimern bewundern. Und das war noch die dezente Version. Im OG wirds ja noch kräftiger.
Zuerst natürlich Misstrauen bei der Belegschaft, ob die Farben gut werden. Hab mich auch überreden lassen die Fensterbögen weiß zu lassen. Das sieht man dann eh auf den Fotos. Schaut auch wirklich gut aus. Sollte mir dann das doch noch zu weiß werden kann ich ja nochmals drüberhirseln. Das mach ich dann aber ohne Blogeintrag, geheim also ;-)
Das Wohn-Esszimmer und die Garderobe wurden in einem nicht sehr kräftigen Terrakotta gestrichen. Nach der ersten Wand waren die Bedenken bei der Mannschaft verflogen und die Farbe für gut empfunden. Puh, hatte der Pfandi ja mal Glück. Das Wohnzimmer schaut derzeit so aus.
Den rustikalen Abschluss an der Oberseite haben wir deshalb gemacht, weil die Gasleitung noch net eingeputzt ist und weil das Kreppband, namens Noppi, auf der noch feuchten Farbe net gehalten hat. Das muss man dann halt noch machen.
Beim Malen ist mir dann noch die Idee gekommen den Kachelofen, zur Erinnerung der ist jetzt grün-weiß also klassisch, auch mit dem Terrakotta anzumalen. Wurde von der Mannschaft aber kategorisch abgelehnt und der Kachelofen sogar mit Körpereinsatz beschützt. Gut hab ich mich mal geschlagen gegeben. Aber sag niemals nie. Und ein paar lange Abende auf der Baustelle, wenn ich dann dort wohne, hab ich ja noch vor mir. Wer weiß auf welche Ideen der Pfandi da noch kommt :-)
Der nächste Schritt war dann die Küche. Die wurde in einem sanften Gelb gemacht. Da brauchte es auch keine Überzeugungsarbeit vom Pfandi, die Farbe hat allen sofort getaugt. Küche schaut jetzt so aus.
Da sieht man jetzt auch das Problem mit den pastellenen Farben. Die kommen am Foto net ordentlich rüber. Aber in echt schauts wirklich gut aus. Natürlich gabs auch kleinere Diskussionen über Fensterbankerl (in der Speis wohlgemerkt), ob die jetzt angemalt werden oder doch gefliest. Naja Fliesen wären natürlich praktisch, muss ich der Klassensprecherin schon Recht geben, aber praktisch gibts net und deshalb haben wirs angemalt. Mal schauen wie sich das bewährt.
Herausgestellt hat sich dann auch, dass die Berechnung die der Asus und der Pfandi gemacht haben, völlig falsch waren. Ich hab jetzt Farbeimer noch und nöcher. Da muss der Pfandi jetzt mal überlegen wie er dem kleinen Asuserle die Schuld in die Schuhe schieben kann. Aber ich glaub das wird nix und vielleicht kann ich die nicht benötigten, ungeöffneten Farbeimer ja zurückgeben.
Nach dem erledigten Job wars dann doch schon ziemlich spät. Der Amtsleiter hat sich natürlich vorbildlich ums Material gekümmert und das super gereinigt. Leider lagen neben der Badewanne die ganzen Elektrogeräte wie Stemmhammer, Bohrmaschine, Riesen-Flex usw. Die wurden auch gleich mitgewaschen. Aber zum Glück ist eh keiner auf der Baustelle der die Dinger einsetzt und darum könnens jetzt ja noch abtrocknen. Mal schauen ob wir da eh keinen Kollaterialschaden verursacht haben.
Natürlich konnte der Pfandi net anders und musste die Badewanne herzeigen. Auch von der Klassensprecherin gabs, wie von vielen anderen, Bedenken weil die Wanne halt so klein aussieht. Darufhin musste sie natürlich sofort Probeliegen und feststellen, dass die Wanne sogar fast ein bisserl groß ist. Gut der Pfandi ist 1,5mal so groß, also da wirds dann schon knapper.
Nach bedächtiger Bewunderung der Wanne haben wir die Baustelle verlassen und ein wiedermal anstrengender Tag neigt sich dem Ende zu.
Jedenfalls möchte ich mich hier nochmals gaaaanz herzlich für die tatkräftige Unterstützung bedanken.
Mittwoch, 3. September 2008
Verschollen
Gestern haben wir das Gegrabene wieder zugeschüttet. Mit Ausnahme der Künette fürs Gas. Da muss natürlich zuerst das Gasrohr rein.

Nebenbei hab ich das Schloss in das Gartentor eingebaut. Damit kommt keiner mehr an meine Apfelbäume. Obs die Nachbarshunde und Katzen abhält bin ich ja mal gespannt, glaub aber net, weil die werden sich jetzt auch nicht das Türl aufgemacht haben ;-)
Auch der Liwest Mensch hat sich gemeldet. Hat anfänglich ein bisserl zach herumgeredet. Er meinte dass er um 16:00 zum Arbeiten aufhört und wir uns daher vorher treffen müssen. Da bin ich aber wirklich einmal sauer geworden. Warum sollte ich früher heimgehen nur weil er net länger arbeiten will. Gut dann hat er gemeint er schaut sich das einmal an und meldet sich wieder einmal. Einmal!!! Der Typ ist ja wirklich ein Spassvogel. Jedenfalls hab ich ihm klargemacht, dass er mir mit "einmal" net kommen braucht. Hab bei der Gelegenheit auch gleich nochmal mit dem Seitenschneider gedroht. Er meinte dass ich das net machen kann, weil die Liwest ja schon ewig mein Haus benutzt und die anderen Kunden dann kein Fernsehen mehr haben. Daraufhin hab ich ihm erklärt dass jetzt ich da bin (Quasi der ungute Typ, ein Querulant) und ich auf meine Rechte bestehe. Ich hab ihm auch gleich erklärt dass die armen Kunden ja seine und net meine sind. Auf einmal hats bei ihm geschnaggerlt! Er ist jedenfalls sofort zum Haus, hat mal geschaut was er machen kann und mich 3 Stunden später zurückgerufen. Wir treffen uns am Montag abend.
Die Steine wurden auch bestellt. Hat die Mama nochmals Rabatt rausgeholt. Gut im Verhandeln bin ich net recht gut. Eigentlich zahl ich immer das was draufsteht. Wenns ma zu teuer wär, müsst ichs ja net nehmen und diese jiddische Schacherei taugt ma auch net recht. Aber gut wenn man wen hat der das gerne tut, weil man ist ja dann doch froh wenns billiger wird.
Morgen wird auch die Farbe geliefert. Das heißt ich kann dann schon mal beginnen mit dem ausmalen. Naja zumindest in der Küche und Teile vom Wohnzimmer.
Die ganzen Dinge klingen alle recht positiv. ABER:
Leider sind meine Arbeiter verschollen - also vom Fronturlaub nicht wiedergekehrt. Das macht mich dann doch ein bisserl nervös. Man könnte jetzt sagen, dass es ja eh noch 11 Tage sind. Allerdings muss im UG noch folgendes erledigt werden: Boden in allen Räumen, Gasleitung, Bad (Rohre Zu- und Ablauf, Strom, Wand, Decke). Das ist mal das Wichtigste. OG ist sowieso noch völlig im Argen. Also klingt schon nimmer so lange mit den 11 Tagen. In der Zeit sollte ich auch noch siedeln und meine Wohnung für die Studenten herrichten. Aber was solls eingezogen wird auf jeden Fall. Hab ich halt am Boden den Estrich, da kann ich ja einen Teppich hinlegen und wenn ma fad ist drauf herummalen. Zur Ablenkung dann, zwischen den Weinkrämpfen und Depressionsschüben die mich heimsuchen werden ;-) Nein der Pfandi nimmt das locker und vor allem, so wie es kommt!
Heute mag ich da aber gar nimmer genauer nachdenken. Ich wart mal bis morgen und schau was passiert. Dann sollte ich mir vielleicht auch einen Plan B überlegen.

Nebenbei hab ich das Schloss in das Gartentor eingebaut. Damit kommt keiner mehr an meine Apfelbäume. Obs die Nachbarshunde und Katzen abhält bin ich ja mal gespannt, glaub aber net, weil die werden sich jetzt auch nicht das Türl aufgemacht haben ;-)
Auch der Liwest Mensch hat sich gemeldet. Hat anfänglich ein bisserl zach herumgeredet. Er meinte dass er um 16:00 zum Arbeiten aufhört und wir uns daher vorher treffen müssen. Da bin ich aber wirklich einmal sauer geworden. Warum sollte ich früher heimgehen nur weil er net länger arbeiten will. Gut dann hat er gemeint er schaut sich das einmal an und meldet sich wieder einmal. Einmal!!! Der Typ ist ja wirklich ein Spassvogel. Jedenfalls hab ich ihm klargemacht, dass er mir mit "einmal" net kommen braucht. Hab bei der Gelegenheit auch gleich nochmal mit dem Seitenschneider gedroht. Er meinte dass ich das net machen kann, weil die Liwest ja schon ewig mein Haus benutzt und die anderen Kunden dann kein Fernsehen mehr haben. Daraufhin hab ich ihm erklärt dass jetzt ich da bin (Quasi der ungute Typ, ein Querulant) und ich auf meine Rechte bestehe. Ich hab ihm auch gleich erklärt dass die armen Kunden ja seine und net meine sind. Auf einmal hats bei ihm geschnaggerlt! Er ist jedenfalls sofort zum Haus, hat mal geschaut was er machen kann und mich 3 Stunden später zurückgerufen. Wir treffen uns am Montag abend.
Die Steine wurden auch bestellt. Hat die Mama nochmals Rabatt rausgeholt. Gut im Verhandeln bin ich net recht gut. Eigentlich zahl ich immer das was draufsteht. Wenns ma zu teuer wär, müsst ichs ja net nehmen und diese jiddische Schacherei taugt ma auch net recht. Aber gut wenn man wen hat der das gerne tut, weil man ist ja dann doch froh wenns billiger wird.
Morgen wird auch die Farbe geliefert. Das heißt ich kann dann schon mal beginnen mit dem ausmalen. Naja zumindest in der Küche und Teile vom Wohnzimmer.
Die ganzen Dinge klingen alle recht positiv. ABER:
Leider sind meine Arbeiter verschollen - also vom Fronturlaub nicht wiedergekehrt. Das macht mich dann doch ein bisserl nervös. Man könnte jetzt sagen, dass es ja eh noch 11 Tage sind. Allerdings muss im UG noch folgendes erledigt werden: Boden in allen Räumen, Gasleitung, Bad (Rohre Zu- und Ablauf, Strom, Wand, Decke). Das ist mal das Wichtigste. OG ist sowieso noch völlig im Argen. Also klingt schon nimmer so lange mit den 11 Tagen. In der Zeit sollte ich auch noch siedeln und meine Wohnung für die Studenten herrichten. Aber was solls eingezogen wird auf jeden Fall. Hab ich halt am Boden den Estrich, da kann ich ja einen Teppich hinlegen und wenn ma fad ist drauf herummalen. Zur Ablenkung dann, zwischen den Weinkrämpfen und Depressionsschüben die mich heimsuchen werden ;-) Nein der Pfandi nimmt das locker und vor allem, so wie es kommt!
Heute mag ich da aber gar nimmer genauer nachdenken. Ich wart mal bis morgen und schau was passiert. Dann sollte ich mir vielleicht auch einen Plan B überlegen.
Montag, 1. September 2008
Extrablatt - Zeit sich zu bedanken
Heute gibts mal 2 Einträge. Der Grund ist dass ich seit 1.August in meinem Blog protokollieren lasse woher die interssierten Konsumenten sind. Ja das geht. Super Sache. Auch ganz einfach einzubinden. Ich will jetzt niemanden verschrecken und damit vom Konsum meines Blogs abhalten aber ich glaub es ist ganz interessant. Jedenfalls gab es 488 Aufrufe aus 42 verschiedenen Ländern. Klar Amis waren auch dabei (die kleben an der Welt wie die Kacke meines Nachbarhundes), Inder, Kanadier, Mexikane alles ganz nett. Aber warum wird mein Blog im Iran aufgerufen!? Ich hoffe mal ich werd nicht Ziel eines Anschlags oder die haben mein Haus ausgewählt um eine Flugzeug reinkrachen zu lassen - aber glaub ich nicht, da wären die Post-Garagen gegenüber sicher interessanter. Naja vielleicht lern ich die ja noch kennen.
Jedenfalls ist es Zeit Danke zu sagen, für das Feedback das ich erhalte, für die aufmunternden Worte und dafür dass alle das lesen und ich mir nicht den Mund fusselig reden muss. Obwohl, wie viele schon bemerkt haben, cih erzähls ja doch jeden wieder ganz gerne.
Im Anhang erfolgt jetzt eine kleine Darstellung der Konsumeneten.

Die Provider meiner User sehen so aus. (Ich hoffe ich plaudere jetzt net aus dem Nähkästchen)


Das waren jetzt mal die Top-20.
Warum ich das ganze reinschreibe ist, ich möchte mich für das mir entgegengebrachte Interesse bedanken.
Weiters möchte ich darauf hinweisen, dass man oben auf die Werbungen clicken kann. Eigentlich wollte ich damit die Renovierung bezahlen. Hab aber derzeit gerade mal einen 1/2 m² Steinboden eingenommen ;-)
Jedenfalls ist es Zeit Danke zu sagen, für das Feedback das ich erhalte, für die aufmunternden Worte und dafür dass alle das lesen und ich mir nicht den Mund fusselig reden muss. Obwohl, wie viele schon bemerkt haben, cih erzähls ja doch jeden wieder ganz gerne.
Im Anhang erfolgt jetzt eine kleine Darstellung der Konsumeneten.

Die Provider meiner User sehen so aus. (Ich hoffe ich plaudere jetzt net aus dem Nähkästchen)


Das waren jetzt mal die Top-20.
Warum ich das ganze reinschreibe ist, ich möchte mich für das mir entgegengebrachte Interesse bedanken.
Weiters möchte ich darauf hinweisen, dass man oben auf die Werbungen clicken kann. Eigentlich wollte ich damit die Renovierung bezahlen. Hab aber derzeit gerade mal einen 1/2 m² Steinboden eingenommen ;-)
Graben graben
Мы желаем чудный вечер всем читателям блога!
Мы - чеченские рабочие и сегодня мы начали копать около Pfandis дом.
Правильно парни и усердно были ей.
So plaudern wir derzeit am Bau. Konnte nämlich ein paar Legionäre verpflichten. Es sind Tschetschenen. Cool. Erwartet hab ich mir eher "reudige Hunde", also wilde Krieger aus dem fernen Russland. Sind aber ganz normale Burschen. Gut der eine kann kaum deutsch und dem möcht ich lieber net im Dunklen begegnen. Aber um 18:00 werdens eh heimgbracht und da ists ja noch hell.
Und genau das was meine Jungs gesagt haben, wurde heute gemacht.
Mittags gabs ein paar Probleme mit dem Strom - meinten zumindest die Arbeiter. Dabei war nur die riesige Flex (also Zweihand-Winkelschleifer wie das Ding ja heißt) kaputt. Immer wenn man die Maschine angestellt hat, ist die Sicherung geflogen. Die Maschine haben ma gebraucht um das alte Wasserrohr von der Dachrinne rauszuschneiden. War eine ziemliche sch...arbeit. Das Rohr lag so dicht am Haus dass sich meine Jungs ordentlich plagen mussten. Dafür kann man jetzt direkt aus der Terrassentür in die Künette steigen!

Mein Haus hat jetzt einen Graben rundherum (naja derzeit erst an einer Seite). Natürlich schütten wir den wieder zu. Dient nur zur Isolierung der Mauer wegen dem Wasser.

Was auch gleich mitgemacht wird ist die Künette fürs Gas zum Eingang, sowie zur Laube. Laube bekommt aber kein Gas, sondern nur Wasser und Strom sowie einen Leerschlauch.
Natürlich hab ich auch gestern ein bisserl rumgewerkt. Ich hab mal den Fliesenkleber von der Stiege gekratzt. Poh, war das mühsam. Aber die Stiege schaut ganz brauchbar aus.
Vorher

Nachher

Dann noch die ganzen Putzbrocken vom Estrich gekratzt. Im Anschluss hab ich versucht in das Gartentürl das neue Schloss einzubauen. Da fehlt ma aber noch das richtige Werkzeug. Eigentlich wollte ich das heute besorgen, aber in der Mittagspause musste ich ja Tschetschenen schaun. Gut mach ich morgen.
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Правильно парни и усердно были ей.
So plaudern wir derzeit am Bau. Konnte nämlich ein paar Legionäre verpflichten. Es sind Tschetschenen. Cool. Erwartet hab ich mir eher "reudige Hunde", also wilde Krieger aus dem fernen Russland. Sind aber ganz normale Burschen. Gut der eine kann kaum deutsch und dem möcht ich lieber net im Dunklen begegnen. Aber um 18:00 werdens eh heimgbracht und da ists ja noch hell.
Und genau das was meine Jungs gesagt haben, wurde heute gemacht.
Mittags gabs ein paar Probleme mit dem Strom - meinten zumindest die Arbeiter. Dabei war nur die riesige Flex (also Zweihand-Winkelschleifer wie das Ding ja heißt) kaputt. Immer wenn man die Maschine angestellt hat, ist die Sicherung geflogen. Die Maschine haben ma gebraucht um das alte Wasserrohr von der Dachrinne rauszuschneiden. War eine ziemliche sch...arbeit. Das Rohr lag so dicht am Haus dass sich meine Jungs ordentlich plagen mussten. Dafür kann man jetzt direkt aus der Terrassentür in die Künette steigen!
Mein Haus hat jetzt einen Graben rundherum (naja derzeit erst an einer Seite). Natürlich schütten wir den wieder zu. Dient nur zur Isolierung der Mauer wegen dem Wasser.
Was auch gleich mitgemacht wird ist die Künette fürs Gas zum Eingang, sowie zur Laube. Laube bekommt aber kein Gas, sondern nur Wasser und Strom sowie einen Leerschlauch.
Natürlich hab ich auch gestern ein bisserl rumgewerkt. Ich hab mal den Fliesenkleber von der Stiege gekratzt. Poh, war das mühsam. Aber die Stiege schaut ganz brauchbar aus.
Vorher
Nachher
Dann noch die ganzen Putzbrocken vom Estrich gekratzt. Im Anschluss hab ich versucht in das Gartentürl das neue Schloss einzubauen. Da fehlt ma aber noch das richtige Werkzeug. Eigentlich wollte ich das heute besorgen, aber in der Mittagspause musste ich ja Tschetschenen schaun. Gut mach ich morgen.
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